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03.12.2016 - 12:56

Bericht - Zeltlager 2016


Zeltlager 2016 - in der Rhön 
Jugend Poppenreuth goes Festival

In der ersten Augustwoche war es wieder soweit. Die Poppenreuther Jugend fuhr ins Zeltlager. Dieses Jahr ging es in die Rhön, in ein kleines, unscheinbares Dorf, namens Hausen. Hier schlugen 12 ehrenamtliche Mitarbeiter und 39 Teilnehmer ihre Zelte auf. Die Woche stand ganz unter dem Motto Festivalfieber. Das Festivalfeeling stellte sich schon direkt nach der Anreise mit dem Reisebus ein. Die Teilnehmer wurden von dem Teil der Mitarbeiter, der vorausgefahren war, begrüßt, wie es sich für ein Festival eben gehört. Ein Empfangskomitee aus Securities, die Karten am Einlass kontrollierten und durch Festivalbändchen tauschten, erwarteten sehnsüchtig unsere Ankunft. Der Zeltplatz, also das Festivalgelände, war authentisch mit Absperrband begrenzt, die verschiedenen Bereiche in „Stages“ benannt und sogar die sanitären Anlagen waren Festivalstandards angepasst.Auf gewisse Zeltlagertraditionen wollten wir aber doch nicht verzichten. So galt es auch in diesem Jahr das Banner zu beschützen. Deshalb startete der erste Abend mit einem Überfalltraining. Dieses hatte sich gelohnt, denn trotz einer Anfahrt von über 175 Kilometern, haben ganze sieben Überfallgruppen versucht das Banner zu bekommen. Auch die Verpflegung war ganz und gar nicht festivalmäßig. Statt Dosenraviolo gab es jeden Tag leckeres, frisch gekochtes Essen von unserem Küchenteam. Das Zeltlagerteam, die Crew, hatte sich in der Programmvorbereitung die verschiedensten Aktivitäten ausgedacht. Die einzelnen Tage waren diversen Festivaltypen zugeordnet. Von Rock über HipHop bis hin zu Reggae waren fast alle Musikrichtungen vertreten. Die Workshops, Abendprogramme und Großgruppenspiele wurden thematisch angepasst. Die Teilnehmer konnten so zum Beispiel am Reggaetag Taschen batiken, Zöpfchen flechten und Armbänder basteln, sich am Rockertag durch Headbangen und Luftgitarrespielen wie ein richtiger Rocker fühlen oder am HipHoptag lernen wie man zu den Beats tanzt und vieles mehr. Am Schlagertag setzte sich ein Lied namens „Holz“ als Zeltlagersong durch. Aber auch sportliche Aktivitäten, wie Fußballspielen, Klobürstenhockey oder Ultimate Frisbee kamen nicht zu kurz. Den Abschlussabend durften die Teilnehmer dann durch ihren eigens gestalteten Auftritt ergänzen und so entstand ein buntes Programm mit hochkarätigen Künstlern aus Klassik-, Schlager- und Kuschelrockbereich. Nach einer aufregenden Woche ging auch die große Aufräumaktion am Sonntag schnell über die Bühne. Besonders geschätzt wurde neben dem ganzen Spaß während der Woche aber auch die Zeit für Spiritualität und Gemeinschaft, die abends in kleinen Andachten eine ganz besondere Stimmung auslöste. Hier konnte selbst das Thema Festival zeigen, dass es tiefsinnig sein und jeden aus seinem Alltag abholen kann. 

 Linda Schmidbauer & Theresa Keusch